Kinodienstag am 11.12.

An unserem ersten Kinodienstag zeigen wir „Ich, Daniel Blake“ (2016). Die Bar öffnet  um 18 Uhr, der Film beginnt 19 Uhr.
Ich, Daniel Blake spielt im britischen New- castle. Hierleben der Tischler Daniel, der die 50 inzwischen überschritten hat, und die alleinerziehende Mutter Katie mit ihren zwei Kindern. Sie verstehen wenig von der Bürokratie ihres Staates, müssen sich jedoch mit den bürokratischen Prozessen und Formularen auseinandersetzen, um über die Runden zu
kommen.

Das UJZ findet ihr in der Hönower Straße 30.
https://www.openstreetmap.org/?mlat=52.48921&mlon=13.52129#map=15/52.4890/13.5215

Aufruf zur Klima-Demo am 1.12.

Es ist euch sicher schon selbst aufgefallen: Das Wetter schlägt Kapriolen, der Meeresspiegel steigt, die Pole schmelzen. Stürme, Überflutungen, Waldbrände und Dürren werden stärker und verheerender, Millionen Menschen sind auf der Flucht. Der Klimawandel ist bereits spürbar und er trifft vor allem die ärmeren Regionen der Erde härter. Während in Indonesien Dauerregen die Ernte vernichtet, ist es in Kamerun und Tschad eine nicht enden wollende Dürre. Hierzulande wird die Trinkwasserversorgung bedroht, sollte das Dürrejahr 2018 zur Regel werden.

Die Folgen der nahenden Klimakatastrophe treffen verheerender Weise zusätzlich auf die Folgen der Zerstörung von Regenwäldern für die (industrielle) Landwirtschaft und auf die Folgen von Überfischung, Vermüllung und Versauerung der Ozeane. Zusammen mit dem sechsten großen Artensterben befinden wir uns in einer existenziellen Krise in der unsere Lebensgrundlagen vernichtet werden. Der Tod von Milliarden von Menschen durch die Klimakatastrophe ist zu einem denkbaren Zukunftsszenario geworden.

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Happy World-Vegan-Day 2018 – ein Statement an die vegane Bewegung…

Wir wünschen allen Veganer*innen (und denen die es werden wollen) einen frohen Welt Vegan Tag! Super dass ihr vegan lebt und euch vielleicht auch darüber hinaus für Tiere engagiert. Für uns bedeutet Veganismus mehr, als sich pflanzlich zu ernähren bzw. auf tierische Produkte zu verzichten. Veganismus ist für uns eine Weltanschauung, bei der es darum geht, möglichst wenig Leid zu verursachen und ein gutes Leben für Alle, frei von Unterdrückung und Ausbeutung, zu ermöglichen.

Dabei denken wir sowohl an Tiere als auch an Menschen, die schließlich auch Tiere sind. Wir wünschen uns eine vegane Szene, die für verschiedenste Diskriminierungsformen sensibilisiert ist und diese bekämpft.

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Vortrag „Emanzipatorische Kritik an Strategien und Methoden der Veganismus & Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung“ am 20.9.2018

Do., 20.09.2018
Ort: New Yorck (2. Stock im Bethanien, Mariannenplatz 2a, Berlin)

Wir sind selbst seit vielen Jahren für Tierbefreiung/-rechte aktiv. In diesem Vortrag wollen wir uns gemeinsam mit euch mit Argumentationsweisen der Tier-Bewegung auseinander setzen.
Die vegane Bewegung setzt sich gegen die Unterdrückung und Ausbeutung von Tieren ein. Einige gängige Methoden und Strategien dieser Bewegung bedienen jedoch andere Unterdrückungsmechanismen.
Wir wollen aufzeigen was daran problematisch ist und erarbeiten, wie ein Engagement für Tiere möglich ist, dass auch sensibel für andere Unterdrückungsformen ist.

–> Im Rahmen der Vortragsreihe von unseren Gefährt*innen Hearts & Liberation „Tierrechtsbewegung: Aus Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen befreien“ <–

Statement zu dem „Marsch für das Leben“ und zu den Positionen von „What the Fuck“

Am Samstag, den 22.9. findet in Berlin wieder einmal der so genannte „Marsch für das Leben“ statt, eine Demonstration gegen Schwangerschaftsabbrüche.

Die Argumentation von Abtreibungsgegner_innen ist eigentlich simpel. Ihr liegt die Annahme zugrunde, dass es falsch ist, Menschen zu töten. Diese Annahme würden nur wenige Personen bestreiten. Aus der Annahme wird nun abgeleitet, dass Abtreibung unmoralisch sei. Schließlich wird bei einer Abtreibung ein menschliches Wesen getötet.

Diese Position blendet geschickt aus, dass Föten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Schwangerschaft kein Bewusstsein haben. Es kann angenommen werden, dass bis zur 20. Schwangerschaftswoche kein Eigeninteresse und damit kein Recht auf Überleben besteht. Daher sind sogenannte “Frühe“ Schwangerschaftsabbrüche moralisch zu rechtfertigen. Als Feminist_innen schenken wir in unserer Bewertung von Abtreibungen vor allem den Interessen der schwangeren Person Beachtung und den Effekten, den eine ungewollte Schwangerschaft auf das Leben von Frauen und anderen gebärfähigen Menschen [1] hat. Abtreibungsgegner_innen jedoch tendieren dazu, die Situation nur aus Sicht des Fötus zu betrachten. Die Abtreibungsgegner_innen verlieren dabei die Perspektive der schwangeren Person fast vollständig aus dem Blick. Nehmen wir an, Embryos und Föten hätten tatsächlich Interessen, so muss dies kein endgültiges Argument sein. Die möglichen Interessen und Rechte könnten dennoch gegen die der schwangeren Person abgewogen werden.

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Herrschaftskritischer Block auf dem Animal Rights March

Ein gemeinsamer Aufruf von Anarchistisches Kollektiv Glitzerkatapult,
Animal Climate Action, Hearts & Liberation, Tierfabriken-Widerstand

Für eine emanzipatorische Tierbefreiungsbewegung!

Demonstriert mit uns für die Befreiung von Mensch und Tier und eine Welt ohne Ausbeutung, beim Animal Rights March am 26. August 2018 um 10.30 Uhr am Gendarmenmarkt.

Mit dem Herrschaftskritischen Block wollen wir zeigen, dass verschiedene
Kämpfe gegen Unterdrückung zusammen gedacht werden müssen.
Diskriminierung von und Vorurteile gegenüber Menschen (auf Grund ihres
Aussehens, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts,…) gehören genauso wie die
Diskriminierung auf Grund der Spezieszugehörigkeit nicht in eine
emanzipatorische Bewegung. Unser Aktivismus sollte über Konsumkritik und
eine vegane Lebensweise hinausgehen, daher stellen wir uns auch gegen
Kapitalismus und seine Verwertungslogik. Der Herrschaftskritische Block
wendet sich gegen alle Formen von Unterdrückung. Wir stehen für eine
(queer-)feministische und antifaschistische Tierbefreiungsbewegung, die
Diskriminierung nicht reproduziert sondern bekämpft und eigene
Privilegien reflektiert.

Haltet nach einer Schwarz-Grünen Fahne Ausschau und wenn ihr könnt,
kommt in grün.

Kämpft mit uns für eine befreite Gesellschaft!

Vorträge in Rostock am Fr. 22. & Sa. 23.06.

Anarchist Black Cross – agitation and action – haben uns für ein Vortragswochenende nach Rostock eingeladen.
Los geht’s am Freitag, 22.06. um 19 Uhr im Hof der Budhilde (Budapester Straße 35, Rostock) mit unserem Vortrag zu „Radikalen Umweltschutzbewegungen“.
Weiter gehts am Samstag, 23.06. mit unserem Vortrag zu „Anarchafeminismus“. Der Treffpunkt hierfür ist um 17.30 Uhr am jüdischen Friedhof im Lindenpark, Rostock.

Freuen uns!

Infostand auf dem Suppe&Mucke-Straßenfest am 16.06.2018

Am kommenden Samstag, den 16. Juni sind wir mit einem Infostand beim Suppe & Mucke-Straßenfest (dies mal in der Helsingforser Straße, Friedrichshain) vertreten.
Wir freuen uns, wenn ihr bei unserem Stand vorbei kommt, eine leckere vegane Suppe bei uns esst, mit uns über Anarchie quatscht & unseren neusten Sticker abgreift:
Gegen nationalistische Kackscheiße – zur Fußball-WM und sowieso immer!

Infostand auf dem Umweltfestival am 03.06.2018

Am kommenden Sonntag, 3. Juni sind wir von 11 bis 19 Uhr mit einem Infostand beim Umweltfestival (am Brandenburger Tor) am Start. Unsere Standnummer ist die 85.
Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbei kommt, Flyer, Zines und Sticker abgreift und mit uns über Anarchismus, Queer-Feminismus, Tierbefreiung & radikale Ökologie quatscht :).

Vortrag zu Anarchafeminismus am 04.05.2018

Fr., 04.05.2018, 19:00 Uhr
Ort: UJZ Karlshorst (Hönower Straße 30, Lichtenberg, nahe U-Bhf Tierpark)

Was hat Feminismus mit Anarchismus zu tun? Ist Anarchismus nicht eh auch immer feministisch? Und warum haben die klassischen anarchistischen Theoretiker, wie Proudhon und Bakunin, Feminismus oft nicht mitgedacht?

In unserem Vortrag werden wir darauf eingehen, was Anarchafeminismus eigentlich ist und wie er sich historisch entwickelt hat. Wir werden euch wichtige Anarchafeministinnen vorstellen. Zudem wollen wir auch über aktuelle Debatten im Anarchafeminismus sprechen und mit euch überlegen, welche Bedeutung Anarchafeminismus für unseren Alltag hat. Wir freuen uns außerdem darauf mit euch zu diskutieren und etwas über eure eigenen Erfahrungen zu hören.

Im Rahmen der Anarchismus-Veranstaltungsreihe „Let’s Talk About Anarchism“ vom UJZ Karlshorst.